Verlängerter Call bis 15.02.2023: German Abroad 5 – Extraterritoriale Varietäten des Deutschen weltweit

Die fünfte Ausgabe der “German Abroad”-Konferenzen, die bisher in Wien (2014), Austin (2016), Erfurt (2018) und Windhoek (2021) stattgefunden haben, wird 2023 in Eichstätt und München abgehalten.
Die Konferenz fokussiert system- und soziolinguistische Besonderheiten deutschsprachiger Sprachminderheiten aus den Perspektiven der Variationslinguistik, Sprachkontakt- und Mehrsprachigkeitsforschung. Im Mittelpunkt stehen Sprachkontaktsituationen und -phänomene sowie die ihnen zugrundeliegenden mehrsprachigen kommunikativen Praktiken, wie sie deutschsprachige Gruppen außerhalb des deutschen Sprachraums prägen. Auch perzeptive Perspektiven wie Spracheinstellungen und Sprachideologie im Hinblick auf Kontaktvarietäten des Deutschen sind im Rahmen der Tagung von Interesse.

Mit dieser Konferenz wollen wir die gesamte Breite der extraterritorialen Varietäten des Deutschen in den Blick nehmen, d.h. es sind Beiträge zum Deutschen auf allen fünf Kontinenten herzlich willkommen. Insbesondere soll die Tagung zum Vergleich unterschiedlicher Sprachminderheitssituationen anregen, dezidiert auch vergleichende Forschung zu entsprechenden Kontaktsituationen reflektieren und zur Vernetzung von Forschungsinitiativen in diesem Themenbereich beitragen.

German Abroad 5 findet vom 10. bis 13. Oktober 2023 an den beiden Nachbaruniversitäten Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Standort Eichstätt) und Ludwig-Maximilians-Universität München statt. Sie beginnt in Eichstätt und wird in München fortgesetzt. Ein gemeinsamer Transfer von Eichstätt nach München wird organisiert. An beiden Standorten wird es ein Rahmenprogramm geben.

Plenarsprecher
Sheena Shah
Elisabeth Knipf-Komlósi
Silvia dal Negro
Joachim Steffen

Wissenschaftliche Leitung:
Sebastian Kürschner (KU Eichstätt)
Claudia Maria Riehl (LMU München)

Verlängerter Call for papers:
Abstracts für Vorträge oder Poster von max. 300 Wörtern können bis 15. Februar 2023 hier eingereicht werden. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch. Die Abstracts sollen in anonymer Form eingereicht werden und werden anonym begutachtet. Eine Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt am 15. März 2023.

German Abroad Call for Papers_Second_Call

Call for Papers
Journée d’Études doctorales/Doktorand:innen-Forschungstag

Sprache(n) und Grenze(n)/Sprachgrenzen: Übersetzen, Dialekt und Literatur, (literarische) Mehrsprachigkeit

26. Mai 2023, Université Toulouse Jean Jaurès

Organisiert von Jasmin Berger, Geronimo Groh und Simone Lettner
CREG (Centre de Recherches et d’Études Germaniques)

Bei dem Begriff der Grenze handelt es sich, wie die jüngeren politischen Ereignisse nun auch in Europa zeigen, um einen spannungs- und konfliktvollen Terminus von höchster Brisanz.

Sowohl Grenzbestimmungen als auch Sprachgemeinschaften sind in der Lage, Orientierung zu bieten, Zugehörigkeit zu schaffen und Identität zu stiften (z.B. Kremnitz 1995). Eine zentrale Rolle kommt nicht zuletzt der Abgrenzung von Fremdem zu, denn Grenzen konstituieren gleichermaßen das Fremde und das Eigene, sie fungieren ebenso exklusions- wie inklusionsbildend und sind insofern geprägt von der Dualität von Einschränkung und Öffnung. Nur scheinbar, und das zeigen die Ereignisse im Osten Europas auf einer machtpolitischen Ebene derzeit wieder auf, nehmen Grenzen eine statische Ausprägung an – tatsächlich aber sind Grenzbildungen und damit diese konstituierende Faktoren wie Sprache und Kultur permanent Gegenstand dynamischer Aushandlungen. Diesbezüglich stellt sich die in die Literaturwissenschaft bereits eingegangene Frage nach Formen von Liminalität und der Bedeutung von Schwellen (vgl. die Reihe „Literalität und Liminalität“, 2007ff.), einem Terminus, den Walter Benjamin klar vom Begriff der Grenze abgegrenzt wissen wollte (Benjamin 1982 [1927–1940], S. 618), nicht zuletzt gerade für die Konturierung, Kontaminierung und Transgression von Grenzen. Der Umstand, dass Grenzen in Fluss geraten, sich auflösen oder verwischen können, ist als äußerst erausfordernd anzusehen, geht er doch meist mit Krisenphänomenen und Identitätsverlust einher. Literatur bietet hier in vielen Fällen einen Halt und ermöglicht ein Produktivwerden von Grenzen im Sinne einer Krisenüberwindung und der ästhetischen Gestaltung von Grenzüberschreitungserfahrungen.

Die geplante Journée d’Étude (Fachtagung) visiert einen internationalen und interdisziplinären Austausch an. Deutsch- und französischsprachige Beiträge, die unterschiedliche Aspekte von Sprachgrenzen aus literaturwissenschaftlicher, linguistischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive untersuchen, sind willkommen. Die Auseinandersetzung mit aktuellen soziopolitischen und sozioökonomischen Krisen und Debatten, insofern sie über Sprache und Literatur ausverhandelt werden, ist ebenso erwünscht wie eine Nutzbarmachung der grundlegend historischen Ausrichtung von Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft, um das aktuell brisante Verhältnis von Sprache(n) und Grenze(n) im Hinblick auf Phänomene aus früheren Epochen zu perspektivieren. Eine Fokussierung auf bestimmte thematische Schwerpunkte scheint angesichts der Weitläufigkeit des Interessensbereichs von ‚Sprache und Grenzen‘ notwendig; daher wird um literatur-, sprach- und kulturwissenschaftliche Beiträge zu folgenden Themenbereichen und mit ihnen zusammenhängenden Fragestellungen gebeten:

  • Übersetzungen (Translationswissenschaft, Kontrastive Linguistik, etc.)
  • Dialekt und Literatur
  • (literarische) Mehrsprachigkeit

Die Journée d’Étude findet am Freitag, den 26. Mai 2023, in der Maison de la Recherche an der Universität Jean-Jaurès in Toulouse sowie online per Videokonferenz statt. Vortragssprachen sind Französisch und Deutsch. Die Redezeit pro Beitrag beträgt 20 Minuten mit einer anschließenden 10-minütigen Diskussion. Eine Publikation der Beiträge wird angestrebt.

Interessierte Doktorand:innen und kürzlich Promovierte sind herzlich eingeladen, bis zum 31. Januar 2023 ein Abstract (max. 5.000 Zeichen einschließlich Leerzeichen, exkl. Literatur) sowie Angaben zu ihrer Person (max. 10 Zeilen) an folgende Adressen zu schicken:

jasmin.berger@univ-tlse2.fr, simone.lettner@univ-tlse2.fr, geronimo.groh@univ-tlse2.fr.
Die Rückmeldung erfolgt bis zum 28. Februar 2023.

Reise- und Übernachtungskosten sind nicht im Budget des Forschungstages inbegriffen.


Frontières linguistiques – langue(s) et frontière(s) : L’art de la traduction, dialecte et littérature, plurilinguisme littéraire

26 mai 2023, Université Toulouse Jean Jaurès

Organisée par Jasmin Berger, Geronimo Groh et Simone Lettner
CREG (Centre de Recherches et d’Études Germaniques)

Les récents événements qui secouent l’Europe montrent que le concept de « frontière(s) » est toujours susceptible de susciter des conflits et des tensions. La délimitation des frontières étatiques et des communautés linguistiques offre un point d’orientation culturelle à l’individu et contribue de ce fait à l’élaboration d’une identité et d’un sentiment d’appartenance (ex. Kremnitz 1995). Puisque la frontière définit ce qui nous est familier ou étranger, elle favorise l’action d’exclure l’Autre ou de s’en servir à des fins de différenciation. À la fois moteur d’exclusion et d’inclusion, elle est marquée par la dualité d’ouverture et de repli sur soi. Les conflits actuels qui agitent l’Europe de l’Est exposent à la vue de tous et de toutes que ce n’est qu’en apparence que les frontières constituent une barrière statique et inviolable. En réalité, les frontières ainsi que les facteurs culturels et linguistiques qui les déterminent sont constamment soumis à un jeu de négociations et à diverses pressions. Ce qui, dans le contexte des études littéraires, soulève à nouveau la question des différentes formes de « liminalités » (« Liminalität » ; cf. « Literalität
und Liminalität », 2007ff.) et amène à s’interroger sur le rôle joué par les « seuils » (« Schwellen »), – une notion que Walter Benjamin distinguait clairement de celle de « frontière » (Benjamin 1982 [1927-1940], S. 618) –, pour étudier les dynamiques de périmétrage, de contamination et de transgression.

Le déplacement, la redéfinition et la dissolution des frontières sont un véritable défi sociétal qui s’accompagne généralement de différents phénomènes de crise ou d’une perte d’identité. La littérature peut alors offrir un soutien intellectuel et moral, elle permet de construire un rapport productif et esthétique à l’expérience traumatisante du franchissement des limites et des frontières.
Cette journée d’études doctorales souhaite encourager les échanges et débats internationaux et
interdisciplinaires autour d’un sujet interculturel. Les contributions en langue française et allemande qui analysent les différentes manifestations du phénomène de « frontière(s) » en fonction de leur champ disciplinaire respectif (linguistique et sciences du langage, études littéraires, historiques et culturelles) seront naturellement les bienvenues. À condition qu’elles proposent une approche littéraire et/ou linguistique, les contributions consacrées aux récents débats socio-politiques et socio-économiques seront tout aussi appréciées. Il en sera de même pour les travaux qui sauront mettre à profit l’orientation historique de la linguistique, des études littéraires et des sciences culturelles pour aborder la question sensible de l’interaction des langues et des frontières à travers l’étude d’époques plus reculées. Compte tenu de l’ampleur et de la complexité que revêt l’interaction des notions de langue(s) et de frontière(s), cette journée d’étude devra s’articuler autour de trois axes thématiques précis:

  • L’art de la traduction (traductologie et linguistique contrastive)
  • Littérature(s) et dialecte(s) (dialectologie et littérature dialectale)
  • Le plurilinguisme littéraire

La Journée d’Étude se déroulera en format hybride le vendredi 26 mai 2023 à la Maison de la Recherche de l’université Toulouse – Jean Jaurès. Les langues de la journée d’étude seront le français et l’allemand. Les participant.e.s disposeront de 20 minutes pour leur présentation qui sera suivie d’une discussion de 10 minutes. Les membres du comité d’organisation souhaitent publier les contributions dans un volume.

Les doctorant.e.s ainsi que les jeunes chercheurs et chercheuses sont invité.e.s à nous faire parvenir leur résumé de contribution d’une demi-page (max. 5000 signes, espaces, notes et bibliographie comprises) aux adresses suivantes avant le 31 janvier 2023:

jasmin.berger@univ-tlse2.fr, simone.lettner@univ-tlse2.fr, geronimo.groh@univ-tlse2.fr.

Le budget de la Journée d’Étude ne prévoit pas la prise en charge des frais de transport de d’hébergement.

Open Data in der Dialektologie: ein Experiment

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich möchte Euch einen Datensatz zur morphologischen Angleichung von brauchen an die Klasse der Modalverben (aka Präteritopräsentien) zur Verfügung stellen, der auf den Zwirner-Daten basiert. Weitere Infos finden sich auf meinem Blog; der ganze Krempel ist inkl. Dokumentation in einem GitHub-Repositorium hinterlegt.

Ich hoffe, das Beispiel macht Schule (im positiven Sinne) oder dient zumindest als Anregung, es besser zu machen.

Schöne Grüße direkt von der alemannisch-bairischen Sprachgrenze,

Oliver (Schallert)

2 Stellen für Doktorand.innen in Computer-/Soziolinguistik an der Universität Luxemburg

Liebe Kolleg.innen,

im Rahmen eines neuen Forschungsprojekts (TRAVOLTA – Tracing Attitudes and Variation in Online Luxembourgish Text Archives) haben wir derzeit zwei Stellen für Doktorand.innen mit einem Hintergrund in NLP, Computerlinguistik, soziolinguistik oder Variationslinguistik zu besetzen. Die Kandidat.innen werden Mitglieder des Departments of Humanities der Universität Luxemburg.

Das Projekt wird das erste sein, das die Entwicklung des Luxemburgischen zu einer vollwertigen Schriftsprache anhand von Daten des Nachrichtenportals RTL.lu verfolgt. Wir werden neue Werkzeuge und Pipelines für NLP-Zwecke entwickeln und sie nutzen, um Variation und soziale Positionierungen in geschriebenen Texten zu verfolgen.

Es wäre toll, wenn Sie die Stellen in Ihren jeweiligen Netzwerken teilen könnten. Bitte zögern Sie auch nicht, sich bei mir zu melden, wenn Sie fragen zu den Stellen haben oder sich bewerben möchten.

Beide Stellen sind für max. 3 + 1 Jahre zu besetzen. Das Gehalt beträgt derzeit ca. 38k € pro Jahr. Aufgrund der mehrsprachigen Situation der Universität und der besonderen Anforderungen des Projekts sollten die Kandidat.innen Englisch und Deutsch (fortgeschritten) beherrschen, Luxemburgisch wäre natürlich ein besonderer Vorteil.

Cheers

Christoph Purschke

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Doktorand.in in Computerlinguistik / Variationslinguistik

Vollständiges Profil: http://emea3.mrted.ly/39skj
Forschung auf dem Gebiet der Computerlinguistik/Variationslinguistik mit Schwerpunkt auf der Variation im geschriebenen Luxemburgischen
Hintergrund in
    Entweder: Computerlinguistik, Informatik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in der    Arbeit mit Sprachdaten
    Oder: Linguistik, Variationslinguistik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in datenwissenschaftlichen Anwendungen (NLP, Python, r)

Doktorand.in in Computerlinguistik / Soziolinguistik

Vollständiges Profil: http://emea3.mrted.ly/39snq
Forschung auf dem Gebiet der Computerlinguistik/Soziolinguistik mit Schwerpunkt auf Einstellungen und Haltungen im geschriebenen Luxemburgisch
Hintergrund in
    Entweder: Computerlinguistik, Informatik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in der Arbeit mit Sprachdaten
    Entweder: Soziolinguistik, Linguistik oder ein verwandtes Fachgebiet mit Erfahrung in datenwissenschaftlichen Anwendungen (NLP, Python, r)

Ausschreibung Universität Greifswald Germanistische Sprachwissenschaft PraeDoc_4 Jahre_ab SoSe23

Liebe Listenmitglieder,
ich habe die Freude, Sie auf eine Stellenausschreibung an meinem Lehrstuhl aufmerksam machen zu dürfen (siehe unten). Ins Sommersemester würde ich gern mit einer*einem neuen Doktoranden*Doktoradin im Team starten. Wenn Sie interessierte Absolvent*innen auf diese Gelegenheit hinweisen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. 
Auf zahlreiche Bewerbungen freut sich und verbleibt mit den besten Grüßen

Konstanze Marx

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Am Institut für Deutsche Philologie  der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald ist, vorbehaltlich haushaltsrechtlicher Regelungen, voraussichtlich zum 01.04.2023 die Stelle als teilzeitbeschäftigte*r (50 v. H.)

wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in

befristet bis zum 31.03.2027 zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach der Entgeltgruppe 13 TV-L Wissenschaft.

Wie interagieren Menschen im digitalen Zeitalter? Wie sprechen wir? Wie schreiben wir? Wie kommunizieren wir? Welche Auswirkungen hat das auf unsere Beziehungen, auf die Gesellschaft und auf das Mensch-Sein? Das sind Fragen, die die Linguistik am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft prägen. Unser Fokus liegt also darauf, Sprache in ihrer konkreten Anwendung zu untersuchen und herauszufinden, unter welchen Bedingungen sie sich beziehungsstabilisierend oder -dekonstruierend, konfliktgenerierend oder deeskalierend, inkludierend oder diskriminierend gestaltet und welche Rolle der mediale Übertragungsweg dabei spielt. Dabei kommt der Blick auf zugrundeliegende Strukturen und Organisationsprinzipien der Sprache, auf ihre Elemente und Regeln nicht zu kurz, wird aber immer in Relation gesetzt zu ihrem jeweils aktuellen Gebrauch. Wir bieten Ihnen eine Tätigkeit in einem vielseitigen und hervorragend miteinander kooperierenden Lehrstuhlteam, in einem sehr kollegialen Institut, an einem wunderschönen Arbeitsort.

Arbeitsaufgaben:

  • Mitwirkung an der Planung, Koordination und Durchführung von Lehrstuhlarbeit, u. a.:
    • Organisation von Workshops, Konferenzen, Symposien
    • Wissenschaftstransfer, insbesondere in Sozialen Medien
  • Lehrtätigkeit im Arbeitsbereich Germanistische Sprachwissenschaft
  • Erbringung eigener wissenschaftlicher Leistungen und akademische Weiterqualifizierung
  • Die Stelle dient der wissenschaftlichen Qualifizierung. Es werden Aufgaben übertragen, die auch der Vorbereitung einer Promotion oder der Erbringung zusätzlicher wissenschaftlicher Leistungen förderlich sind

Einstellungsvoraussetzungen:

  • sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der (Germanistischen) Sprachwissenschaft (Master oder äquivalent)
  • umfassende Kenntnisse im Bereich (Germanistische) Sprachwissenschaft, insbesondere in der Angewandten Linguistik, Pragmatik, Internetlinguistik, Soziolinguistik, Diskurslinguistik und oder Psycholinguistik
  • Interesse an interdisziplinärer Arbeit
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Teamfähigkeit

Erwünscht:

  • gute IT-Kenntnisse, idealerweise Programmierkenntnisse
  • Affinität für digitale Erhebungs- und Analysemethoden
  • erste Erfahrungen mit empirischer Forschung, im Umgang mit sprachwissenschaftlichen Korpora und in der Lehre (z. B. Tutorien), insbesondere mit digitalen Lehrmethoden
  • Fähigkeit, Vorträge auf Englisch zu halten und auf Englisch zu publizieren

Das bieten wir Ihnen:

  • Vergütung/Besoldung bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe TV-L 13
  • eine vielseitige, anspruchs- und verantwortungsvolle Aufgabe
  • ein kollegiales und inspirierendes Arbeitsklima
  • Unterstützung Ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung durch Weiterbildung
  • flexible Arbeitszeiten
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Angebote zur Gesundheitsförderung im Rahmen der „Gesunden Universität“
  • Wind, Wasser und kurze Wege

Diese Ausschreibung richtet sich an alle Personen unabhängig von ihrem Geschlecht. Die Universität will eine Erhöhung des Frauenanteils dort erreichen, wo Frauen unterrepräsentiert sind; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders willkommen und werden bei gleichwertiger Qualifikation vorrangig berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß § 68 Abs. 3 PersVG M-V erfolgt die Beteiligung des Personalrats in Personalangelegenheiten des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals nur auf Antrag.

Kosten, die Ihnen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens entstehen, können vom Land Mecklenburg-Vorpommern leider nicht übernommen werden.

Wir weisen darauf hin, dass die Einreichung der Bewerbung eine datenschutzrechtliche Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Bewerberdaten durch uns darstellt. Näheres zur Rechtsgrundlage und Datenverwendung finden Sie  hier .

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind vorzugsweise per E-Mail (eine pdf-Datei) unter Angabe der Ausschreibungsnummer 22/E18 bis zum 02.01.2023 zu richten an:

Universität Greifswald
Institut für Deutsche Philologie
Frau Prof. Dr. Konstanze Marx
Rubenowstraße 3
17489 Greifswald

bewerbungpraedocgsw@uni-greifswald.de
Prof. Dr. Konstanze Marx
Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft

Geschäftsführende Direktorin

Institut für deutsche Philologie
Universität Greifswald

Rubenowstraße 3
17489 Greifswald

Telefon: +49 3834 420 3417
Twitter: @Konstanze Marx

konstanze-marx.de

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Stellenausschreibung in Marburg

Liebe Liste,

an der AG Sprechwissenschaft/Institut für Germanistische Sprachwissenschaft der Philipps-Universität Marburg ist derzeit eine Stelle als Lehrkraft für besondere Aufgaben (unbefristet, 50%) ausgeschrieben.

Hier ist der Link zu Stellenportal: https://stellenangebote.uni-marburg.de/jobposting/7d50e8f9dcddf109ec3576e4ee44ac686c18123c0
Die Ausschreibung ist offen bis zum 4.12.2022, der Eintrittstermin ist der 1.4.2023.

Für weitere Auskünfte stehe ich gern zur Verfügung.

Mit besten Grüßen aus Marburg
Cordula Schwarze