Kolloquium 2026 in Wien

Vom 6. Oktober bis zum 7. Oktober 2026 findet das 13. Forum Sprachvariation der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen (IGDD) und das 15. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung (VndS) an der Universität Wien als Gemeinschaftstagung statt.

Das Kolloquium richtet sich an Wissenschaftler*innen auf unterschiedlichen Qualifikationsstufen zwischen einem fortgeschrittenen Masterstudiengang und einem Habilita­tionsprojekt. Kennzeichnend für das Forum und das Kolloquium ist eine offene und konstruktive Diskussionskultur, die einen gewinnbringenden kollegialen Austausch über Ideen und Ergebnisse, die an unterschiedlichen Stellen im Forschungsprozess stehen, verspricht.

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Vom 6. Oktober bis zum 7. Oktober 2026 finden das 15. Nachwuchskolloquium des Vereins für niederdeutsche Sprachforschung und das 13. Forum Sprachvariation der Internationalen Gesellschaft für Dialektologie des Deutschen an der Universität Wien als Gemeinschaftstagung statt.

Der Konferenzaufruf richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen auf unterschiedlichen Qualifikationsstufen zwischen einem fortgeschrittenen Masterstudiengang und einem Habilitationsprojekt. Zur Vorstellung gelangen können sowohl abgeschlossene Stu­dien als auch gerade begonnene oder laufende Projekte, die in eine Abschlussarbeit, Promotion oder Habilitation münden werden oder eine andere Form von Forschungsvorhaben betreffen. Kennzeichnend für das Forum und das Kolloquium ist eine offene und konstruktive Diskussionskultur, die einen gewinnbringenden kollegialen Austausch über Ideen und Ergebnisse, die an unterschiedlichen Stellen im Forschungsprozess stehen, verspricht.

Das thematische Feld ist, orientiert an den Arbeitsgebieten der ausrichtenden Vereine, weit gesteckt. Willkommen sind Studien zu allen Teilgebieten der Regionalsprachenforschung, wodurch das Spektrum zwischen Basisdialekt und standardnahem Regiolekt ausgeschöpft und methodisch vielfältig bearbeitet werden kann. Variationslinguistische Studien werden ebenso diskutiert wie wahrnehmungsdialektologische und sprachhistorische Ansätze, so dass auch Arbeiten zu den älteren Sprachstufen des Niederdeutschen und des Hochdeutschen vorgeschlagen werden können. Sprachräumlich erstreckt sich das Themengebiet des Kolloquiums über den gesamten oberdeutschen, mitteldeutschen und niederdeutschen Sprachraum hinweg und ermöglicht so einen Abgleich der sprachlichen und sprachkulturellen Situationen in den mundartlichen Großräumen.

Neben empirisch ausgerichteten Studien werden auch vornehmlich theoretische Ansätze aufgerufen. Unter methodischen Gesichtspunkten kann die bereits angedeutete Vielfalt der Herangehensweisen an das Sprachmaterial gespiegelt werden.

Insbesondere für den niederdeutschen Themenblock tritt die Auseinandersetzung mit altsächsischer, mittelniederdeutscher, frühneuniederdeutscher und neuniederdeutscher Literatur unter primär literatur- und kulturwissenschaftlichen Paradigmen hinzu. In Reaktion darauf können auch Studien zu dialektliterarischen Texten des mittel- und oberdeutschen Raumes zum Vorschlag gebracht werden und das Tagungsspektrum erweitern.

Für Vortragsvorschläge aus dem umrissenen Themenfeld werden bis zum 16. Juli 2026 Abstracts im Umfang von maximal 500 Wörtern an die E-Mail-Adresse forum@igdd.org erbeten.

Auf die Vorschläge und die gemeinsame Tagung freuen sich

Claudia Mattes (Wien), Anja Wittibschlager (Wien), Robert Langhanke (Flensburg), Nicole Palliwoda (Kiel) und Jeffrey Pheiff (Dortmund / Bern)

Programm

  • Das Programm des Kolloquiums 2026 in Wien wird hier demnächst veröffentlicht.
Abstract

  • Das Book of Abstracts wird demnächst hier veröffentlicht.
Anmeldung

  • Die Anmeldung ist demnächst hier möglich (auch Vortragende!).
  • Tagungsgäste sind herzlich willkommen!
  • Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.
Tagungsort

  • Postsparkasse, Besprechungsraum 8 & 9
  • Georg-Coch-Platz 2
  • 1010 Wien, Österreich
Hotels

Es gibt zahlreiche Hotels, die für die Anfahrt zur Postsparkasse günstig gelegen sind. Empfehlenswert sind beispielsweise folgende:

Generell bieten sich Unterkünfte entlang der U3, U1, U4 oder den Straßenbahnlinien 1, 2 an, da diese eine direkte Verbindung ohne Umsteigen ermöglichen.